Der Mond ist für mich der wunderschönste Planet unseres Himmels.
Ich finde ihn faszinierend und auf Grund seiner Größe gleichzeitig erschreckend.
Hier habe ich ein paar wissenschaftliche Fakten (alter, Durchmesser, Masse...),
aber auch Gedichte, Geschichten und wahre Sätze über den Mond zusammengefasst...




Astronomischer Steckbrief:

Alter: ca. 4,6 Milliarden Jahre
Durchmesser: 3476 Kilometer
Neigung der Achse: 1,32 Grad
Umfang: 10930 Kilometer
Mittlere Entfernung von der Erde: 382176 Kilometer
Masse: 7,35x1022 Kilogramm (0,012 im Verhältnis zur Erde)
Volumen: 2,04% des Erdvolumens
Mittlere Dichte: 3,342 kg/dm 3 (3,342 mal dichter als Wasser)
Mittlere Umlaufgeschwindigkeit: 3680 Kilometer pro Stunde
Umlaufzeit um die Erde: 27,321 Tage
Fluchtgeschwindigkeit: 2,38 km/sek
Temperatur: je nach Sonneneinstrahlung zwischen +130 Grad Celsius und -160 Grad celsius
Hochste Erhebung: 8200m


MONDKARTE



Bereits mit bloßem Auge ist zu erkennen, daß der Mond hellere und dunklere Gebiete aufweist.
Entsprechend ihrer Vorstellung, daß es sich hierbei um Länder und Meere handelt, wurde diese
Gebiete in Terrae und Maria (Plural von Mare) eingeteilt. Dazu gibt es auch noch Buchten, Sümpfe und Berge.
Der Ozeanus Procellarum ist mit etwa 5 Millionen Quadratkilometern Fläche das größte der Meere,
gefolgt vom Mare Nubium mit ca. 1 Million Quadratkilometer und dem Mare Imbrium mit ca. 900.000 Quadratkilometer.
Die wichtigsten Gebiete sind in der Übersichtskarte mit ihren lateinischen Namen gekennzeichnet, deren Übersetzung
in folgender Tabelle angegeben ist.

Mare Tranquilitatis: Meer der Stille
Mare Vaporum: Meer der Dünste
Mare Serenitatis: Meer der Heiterkeit
Mare Nectaris: Honigmeer
Mare Nubium: Meer der Wolken
Mare Imbrium: Regenmeer
Mare Frigoris: Meer der Kälte
Mare Fecunditatis: Meer der Fruchtbarkeit
Mare Crisium: Meer der Gefahren
Mare Humorum: Meer der Feuchtigkeit
Oceanus Procellarum: Meer der Stürme
Lacus Mortis: See des Todes
Sinus Roris: Taubucht
Palus Putredinus: Sumpf der Fäulnis
Sinus Aestuum: Bucht der Fluten
Sinus Iridium: Regenbogenbucht
Lacus Somniorum: See der Träume



Der Mond

Der Mond.
dies Wort so ahnungsreich,
so treffend,
weil es rund und weich-
wer wäre wohl
so kaltbedächtig,
so herzlos,
hart und niederträchtig,
dass es ihm nicht,
wenn er es liest,
sanftschaudernd
durch die Seele fließt?

(Wilhelm Busch)


Der wohl bekannteste Satz im Zusammenhang mit dem Mond:

"Das ist ein keiner Schritt für einen Menschen,
aber ein gewötiger Sprung für die Menschheit."

Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond
am 21.Juli 1969, 3Uhr 56Min 20Sec MEZ






Die Königin wahrer Melancholie! (William Shakespeare)

Mondnacht

Es war, als hätt´ der himmel
die Erde still geküsst;
Dass sie im Blüten Schimmer
Von ihm nur träumen müßt´.

die Luft ging durch die Felder,
Die ähren wogen sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichdorff)




Wundervolle Einsamkeit! (Edwin Aldrin, Astronaut)

Jeder ist wie der Mond und hat eine dunkle Seite,
die er nie jemandem zeigt! (Marc Twain)


Der Mensch, der den aufgehenden Mond um Mitternacht aus den Wolken brechen sieht, erlebt,
was die Erzengel beider Erschaffung des Lichtes und der Erde sahen!
(Palph Waldo Emerson)



MONDMAGIE

Neumond, Neumond, im dunklen Schein-
wer wird mein wahrer Liebster sein:
die Farbe seines Haares, die Kleider, die er trägt,
und der Hochzeitstag, da er mich in den Armen wägt?


Scheint der Mond übers Eck,
meinem Herzliebsten aufs Bett;
Lass ihm nicht Rast noch Ruh,
dass er zu mir kommen muss.


Lieber Mond, ich bete dich an.
Du hast keine Frau und ich keinen Mann.
Wenn du auch so denkst wie ich,
So komm herab und küsse mich.


Luna, du Freundin aller FRauen,
uf deine Güte werd ich vertrauen.
Lass mich nur wissen heute nacht,
was mein Schicksal mir gebracht.




MONDWEISHEITEN

Dieses, unser Leben
wem kann ich es vergleichen?
Dem Spiegelbild des Mondes
in einem Tropfen Tau
glitzernd am Schnabel der wilden Ente.
(Zen-Meister)


Milde Worte sind besser
als harte; das Meer wird
vom kühlen Mond angezogen,
nicht von der heissen Sonne.
(Hindus von Travancore)



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